Thüringen Mehrere Unfälle auf glatten Autobahnen

Ein Streifenwagen mit Blaulicht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild/dpa

Am späten Sonntagabend sowie am Montagmorgen hat es auf den Autobahnen 4 und 71 mehrere Unfälle gegeben. Die Polizei gibt zu hohes Tempo und Glätte als Ursache an.

Erfurt - Zwischen den Autobahn-Anschlussstellen Bucha und Magdala in Richtung Frankfurt am Main verlor am Montagmorgen ein Pkw-Fahrer vermutlich wegen unangepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto geriet auf glatter Fahrbahn ins Schleudern und prallte im Anschluss gegen die Mittelleitplanke. In der Folge kam es zu einem weiteren Unfall. Aufgrund der Rettungsmaßnahmen musste die komplette Fahrspur gesperrt werden. In dem sich daraufhin gebildeten Stau habe sich laut Angaben der Polizei noch ein Auffahrunfall ereignet. Personen wurden auch hier nicht verletzt. Nach einer Stunde konnte die Autobahn in Richtung Frankfurt wieder freigegeben werden.

Auf der A71 ereignete sich am Sonntagabend kurz vor Mitternacht in Richtung Schweinfurt zwischen den Anschlussstellen Erfurt-Bindersleben und Kreuz Erfurt ein Unfall mit einem Fahrzeug. Das Auto sei vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit auf glattem Belag von der Fahrbahn abgekommen und blieb erst im Straßengraben neben der Autobahn stehen, hieß es im Polizeibericht. Die Insassen des Autos kamen unverletzt mit dem Schrecken davon.

Etwa zur selben Zeit geriet auf Gegenseite der Autobahn in Richtung Schweinfurt im Bereich des Erfurter Kreuzes ein Transporter außer Kontrolle. Das Fahrzeug schleuderte daraufhin erst gegen die Mittelleitplanke und anschließend gegen die rechte Leitplanke. Der Transporterfahrer verletzte sich dabei. Auch er hatte laut Polizei seine Geschwindigkeit offenbar nicht an die zu dem Zeitpunkt herrschenden Wetterverhältnissen angepasst. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf 9000 Euro.

Bereits ein halbe Stunde zuvor ereignete sich auf der A4 in Richtung Frankfurt am Main ein Unfall, in dem zwei Fahrzeuge verwickelt waren. Zwischen den Anschlussstellen Erfurt-Ost und Erfurt-West soll laut Polizei eines der Autos ins Schleudern geraten sein. Anschließend kam es nach links von der Fahrbahn ab und prallte dann gegen eine Betonwand. Das Auto blieb quer zur Fahrbahn stehen. Ein nachfolgender Pkw-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und fuhr in das querstehende Auto. Der aufgefahrene Mann wurde dabei in seinem Fahrzeug verletzt. Als Unfallursache vermutet die Polizei auch hier zu hohe Geschwindigkeit auf glatter Fahrbahn.

In der Gegenfahrtrichtung zwischen den Anschlussstellen Wandersleben und Neudietendorf kam zuvor ein weiteres Auto von der Autobahn ab. Als Unfallursache wird von der Polizei unangepasste Geschwindigkeit auf glatter Fahrbahn vermutet. Der Fahrer des verunglückten Autos kam mit dem Schrecken davon.

 

Bilder