Großebersdorf - Arnd Goldhardt hat den dichten Verkehr vor seiner Haustür satt. «Wir können hier schon lange nicht mehr bei offenem Fenster schlafen», beklagt er. «Ab morgens halb vier wird es extrem laut.» Goldhardt ist Ortsteilbürgermeister von Großebersdorf, wo sich südwestlich von Gera die Bundesstraßen 2 und 175 treffen. Bis zu 14 000 Fahrzeuge passierten den kleinen Ort täglich, schildert er, während Autos, Busse und Lastwagen auf dem Weg zur Autobahn 9 an ihm vorbeirauschen. Im benachbarten Frießnitz ist die Straße gar so eng, dass viele Lastwagen stoppen müssen, weil sie sonst mit dem Gegenverkehr zusammenstoßen würden.
Thüringen Manche warten schon 80 Jahre darauf
Von Andreas Hummel 24.09.2016 - 09:50 Uhr