Suhl - Das Interesse an der Geschichtsmesse in Suhl ist in diesem Jahr so groß wie nie. Für das inzwischen fünfte Treffen hätten sich bislang rund 270 Teilnehmer aus ganz Deutschland angemeldet, teilte die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit. Heute beginnt das Treffen im Ringberg-Hotel. Bis zum Samstag stehen Diskussionen, Vorträge, Filme und Zeitzeugengespräche auf dem Programm. Es geht um die Zukunft der Aufarbeitung, wie Projektleiter Jens Hüttmann sagte. Die DDR dürfe nicht zur ostdeutschen Regionalgeschichte werden. Das Motto der Tagung lautet deshalb: "Die Zukunft der Aufarbeitung - Demokratie und Diktatur in Deutschland und Europa nach 1945".