Vor etwas mehr als einer Woche hat sich die große Koalition in Berlin auf ihr Klimapaket geeinigt, mit dem sie die deutschen Klimaziele zur Reduzierung von Treibhausgasen bis 2030 doch noch erreichen möchte. Viel wurde seitdem geschimpft und kritisiert - vor allem von der Opposition, aber auch von Umweltschützern. Dirk Schramm, Vorsitzender des Ausschusses für Energie und Umwelt der Industrie- und Handelskammer Südthüringen und Geschäftsführer des Ingenieurbüros für Energiewirtschaft in Steinbach-Hallenberg, hat sich das Eckpunktepapier von Union und SPD einmal aus Sicht der Südthüringer Wirtschaft angeschaut. Sein Fazit: Es enthält viele richtige Ansätze und ist sichtbar bemüht, keine Personengruppe über Gebühr zu belasten.