Demnach darf es ab Montag auch wieder Geburtsvorbereitungskurse und Tagesgruppen für Kinder und Jugendliche mit sozialem Unterstützungsbedarf geben. Kleinere Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern dürfen erst am Freitag wieder öffnen.

Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) betonte, dass die Gefahr durch die Pandemie noch lange nicht gebannt sei. «Die Maßnahmen der letzten Wochen haben aber dazu geführt, dass die Infektionszahlen nicht mehr exponentiell steigen. Das gibt uns die Möglichkeit, einige Einschränkungen zurückzunehmen», erklärte Werner.

Zoos, Tierparks und botanische Gärten können ab 27. April wieder öffnen. Dieser Termin steht auch für Museen, Galerien, Ausstellungen und Beratungsstellen. Abiturienten dürfen dann auch wieder in die Schule.

Gottesdienste und Versammlungen sollen unter bestimmten Voraussetzungen ab dem 3. Mai wieder möglich sein. Die Teilnehmerzahl ist dabei in geschlossenen Räumen auf 30 und unter freiem Himmel auf 50 begrenzt. Einen Tag später dürfen dann auch Friseure und Barbiere wieder öffnen.

Werner wies darauf hin, dass trotz der Lockerungen weiterhin strenge Hygienevorschriften gelten. «Die Abstands- und Hygieneregeln bleiben grundlegend, um sich selbst und andere vor einer Ansteckung zu schützen», erklärte die Ministerin. dpa

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