Suhl - Vorsicht war am Dienstag das oberste Gebot. Auf dem gefrorenen Boden entwickelte sich der Regen rasch zur Rutschbahn, die allerdings wenig Vergnügen bereitete. So wie der Regen fiel, gefror er. Zudem überzog die Autos in Windeseile ein regelrechter Eispanzer.

Wer unbedingt unterwegs sein musste, ging vorsichtig. Manche behalfen sich mit einem äußerst effektiven Antirutschmittel - mit alten Socken über den Schuhen. Der Winterdienst habe in der Stadt frühzeitig auf die angekündigte Gefahrensituation reagiert. Seit drei Uhr morgens seien die Fahrzeuge unterwegs gewesen, um Salz auf die Straßen und die Wege zu bringen, sagt Andreas Volkhardt, Werkleiter des städtischen Eigenbetriebs Kommunalwirtschaftliche Dienstleistungen (KDS). "Die Straßen sind weniger das Problem, größere Schwierigkeiten macht das Glatteis auf den Gehwegen - insbesondere auf den Pflastersteinen." Deshalb seien alle verfügbaren Fahrzeuge mit Salz bestückt und in die Stadt geschickt worden.

Doch zur Mittagszeit war es glatt beispielsweise im Steinweg. Wie Volkhardt sagte, müssen auch die Grundstücksbesitzer ihrer Streupflicht nachkommen. Die hatten hier allerdings gestreut - glatt war es in der Mitte des Steinwegs