Suhl – Wind ist nicht gleich Wind. Hierzulande, konkret auf dem Suhler Ringberg, bläst er anders als im Norden, konkret im Ostseebad Damp. Die Brise auf der Thüringer Höh‘ zeigt sich eher unkonstant. Das mögen Drachenflieger nicht so gern. Ralf Engbrocks, einer aus der Riege der deutschen Drachenprofis, weiß, wovon er spricht. Dennoch, er – der in Damp lebt und sich dort mit einer mobilen Drachenbauwerkstatt selbstständig gemacht hat – sei auf Einladung des Ringberghotels gern nach Suhl gekommen, „mal ausprobieren, wie hier die Drachen fliegen“. Außerdem, ergänzt Wolf-Dieter Stolpe, Freund und Drachenfan wie er, sei Thüringen ein weißer Fleck in der deutschen Drachenlandschaft, das Drachenfest auf der ega ausgenommen.