Suhl -Angst schüren, Hass und Gewalt verbreiten, völkische und nationalistische Strategien forcieren - Gruppierungen von Rechts bedrohen die Demokratie. Für die Suhler Koordinierungsgruppe und das Bündnis für Demokratie und Toleranz, gegen Rechtsextremismus ist dies Anlass für eine Veranstaltung, die sich genau mit diesen Themen auseinandersetzt. Als Referent konnte der promovierte Soziologe Matthias Quent gewonnen werden, der Leiter des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft ist. Wie er konstatiert, habe die Gefahr für die Demokratie eine neue Qualität erreicht, wie die Ermordung des hessischen CDU-Politikers Walter Lübcke belege. Der vermeintliche Täter wird der rechtsextremistischen Szene zugeordnet. Mittlerweile seien 190 Menschen rechter Gewalt zum Opfer gefallen, konstatiert Quent, dessen Forschungsschwerpunkte die Radikalisierung sowie der Rechtsextremismus sind. Er beleuchtet anhand von Forschungsergebnissen rechte Gruppierungen wie die Die Rechte, Die neue Rechte, der III. Weg, die NPD, AfD sowie die neonazistische Subkultur, zu der auch die Rechtsrock-Konzerte gehören.