Suhl - Es ist ruhig geworden in und um das Flüchtlingsheim auf dem Friedberg. Draußen vor den Häusern fahren einige Kinder Roller oder Skateboard, die Erwachsenen haben sich einen Platz im Schatten gesucht und schauen zu. Auf den Fluren im Sozialtrakt, wo sonst Menschen aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak zu treffen waren, herrscht dieser Tage gähnende Leere. In den Räumen ist das Ticken der Uhr zu hören.