Suhl - Oberbürgermeister Jens Triebel hat die Entscheidung der Stadtverwaltung, am 1. Mai einen verkaufsoffenen Sonntag zu genehmigen, verteidigt. Die Verwaltung halte sich an das Thüringer Ladenöffnungsgesetz. Sollte der 1. Mai gesondert geschützt werden, müsste der Landtag das Gesetz ändern. "Ich bitte die Gewerkschaft, zur Vernunft zurückzukommen und nicht mehr Öl ins Feuer zu gießen", sagte er am Donnerstag. Am Abend zuvor hatte bereits der Stadtrat kontrovers zu dem Thema diskutiert. Die Gewerkschaft Verdi wollte eine Klage gegen den verkaufsoffenen Sonntag am Tag der Arbeit nicht ausschließen.