Zu der «Sügida»-Kundgebung kamen nach Angaben der Polizei zwischen 600 und 700 Anhänger – und damit deutlich weniger Menschen als in den vergangenen beiden Wochen. Neben dem Bündnis «No-Sügida» hatte auch die Suhler CDU zu einer Einwohnerversammlung geladen.
Die CDU weigert sich, an den Veranstaltungen von «No-Sügida» teilzunehmen, obwohl das Bündnis sowohl von Parteien, Vereinen und Kirchen getragen wird. Die Union argumentiert, unter diesen Gegendemonstranten seien zuletzt immer wieder auch Linksextreme gewesen.
Laut Polizei gab es bei den Sügida-Anhängern drei Verstöße gegen das Versammlungsgesetz und einen Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz. Bei der No-Sügida-Veranstaltung musste ein Platzverweis ausgesprochen
werden.
An den vergangenen beiden Montagen hatten nach Polizeiangaben jeweils etwa 1000 Menschen an den «Sügida»-Demos teilgenommen. Der Pegida-Ableger wird nach Einschätzung des Thüringer Verfassungsschutzes von Rechtsextremen gesteuert.