Dietzhausen - Die Aufrechterhaltung der Wasserver- und Abwasserentsorgung im Versorgungsgebiet des Zweckverbandes Wasser und Abwasser "Mittlerer Rennsteig" (ZWAS) ist trotz enormer und bisher neu auftretender Probleme in der Corona-Pandemie voll gesichert. Als systemrelevante Einrichtung habe der ZWAS die einzelnen Betriebsbereiche mit entsprechenden Maßnahmen zur Sicherheit, Ordnung und Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens ausgerichtet. Das versicherten ZWAS-Werkleiter André Jäger und die Bereichsleiterin Abwasser Saskia Schlensog im Gespräch mit der Heimatzeitung. "Eigentlich kämpfen wir schon immer darum, dass die Bürger in Toilette und Abguss nur das ins Abwassersystem einleiten, was vom eigenen Körper kommt. Dass dazu Toilettenpapier gehört, ist selbstverständlich", betont Saskia Schlensog. Alle anderen Toilettenutensilien haben - angefangen von Baby-, Kosmetik- und Feuchttüchern über Damenbinden, Slipeinlagen, Tampons und Windeln bis hin zu Wattestäbchen - haben im Abwasser nichts zu suchen. Urin, Fäkalien und Toilettenpapier können problemlos behandelt werden und über die Kläranlage ins nächste Gewässer geleitet werden, betont Werkleiter André Jäger.