Suhl - Kurz nach Mitternacht hatten Bewohner des Mehrfamilienhauses im ersten Obergeschoss - ein 32-jähriger Mann und eine 35-jährige Frau - einen lauten Knall gehört. Als der Mann nach der Ursache sehen wollte, stellte er bereits eine starke Rauchentwicklung im Treppenhaus fest. Die Bewohner schlossen die Tür, riefen die Feuerwehr und warteten am Fenster auf ihre Rettung. "Das war in dieser Situation das einzig Richtige", konstatiert Suhls Feuerwehrsprecher Daniel Wiegmann. Denn im Treppenhaus hatte sich bereits tiefschwarzer und hochgiftiger Brandrauch ausgebreitet, der durch brennende Isolier- und Kunststoffe entstand. "Eine Flucht wäre lebensgefährlich gewesen."