Südlink Südlink: Online-Petition unterschreiben

wei , aktualisiert am 09.03.2021 - 09:00 Uhr
Modell: In der freien Landschaft im Bad Salzunger Ortsteil Ettenhausen-Suhl Foto: Heiko Matz

Bei Ettenhausen im Wartburgkreis soll in der freien Natur einen Südlink-Kabelabschnittsstation gebaut werden. Protest formiert sich.

Ettenhausen/Bad Salzungen - Die Bürger, die die Südlink-Kabelabschnittsstationen bei Ettenhausen verhindern wollen, sind aufgerufen, die Online-Petition zu unterschreiben. Jeder, der helfen will, sollte diesem Link folgen: https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-den-bau-einer-kabelabschnittsstation-bei-ettenhausen-lindigshof und unterschreiben, bittet Renate Lämmerhirt, Ortsteilbürgermeisterin des Bad Salzunger Ortsteils Ettenhausen/Suhl. Niemand solle sich davon irritieren lassen, dass der Link nach Ettenhausen in Baden Württemberg verweist. Das sei ein Fehler des Anbieters, die Gemeinde habe bereits darum gebeten, das zu korrigieren.

Am Freitag hatten sich auf Einladung des Bad Salzunger Bürgermeisters Klaus Bohl (Freie Wähler) zahlreiche Bürger auf dem „Gemeinderasen“ in Ettenhausen versammelt, um gegen den Bau der dort geplanten Kabelabschnittsstation zu protestieren. Auf diesem Grundstück sollen auf einer Fläche von 140 mal 91 Metern zwei Kabelabschnittsstationen in der freien Landschaft gebaut werden, deren Masten mit Blitzschutzeinrichtungen 27 Meter in die Höhe ragen und die Landschaft nachhaltig beeinträchtigen. Bohl hatte während der Infoveranstaltung betont, dass der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW und die Bundesnetzagentur mit diesem Standort gegen die eigenen Kriterien verstoßen. Dort sei festgelegt, dass Kabelabschnittsstationen in der Nähe von Industrie- und Gewerbeanlagen beziehungsweise entlang von Infrastrukturtrassen errichtet werden sollen. Für den Protest ist es noch nicht zu spät, das Planfeststellungsverfahren hat gerade erst begonnen.

 

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