Stuttgart - Cooler, jünger und auf jeden Fall politisch korrekter als die Lagerfelds, Versaces und Gallianos, das wollte Stella McCartney schon immer sein. Es mag ein Widerspruch sein, doch der Britin gelang es tatsächlich: als feministische und umweltbewusste Modedesignerin dieser bisweilen zynischen und oft frauenfeindlichen Branche den Spiegel vorzuhalten – und trotzdem mit tragbarer Haute Couture auf den Laufstegen in Paris, London und New York über Jahrzehnte hinweg zu reüssieren.