Steinbach-Hallenberg Nicht nur das Wetter war schottisch

Annett Recknagel

Ganz Steinbach-Hallenberg war am Kirmessonntag auf den Beinen – das Volksfest wurde der Höhepunkt. Groß und klein feierten gemeinsam.

Welch ein Trubel: Die Kirmes in Steinbach-Hallenberg ist nach wie vor ein Publikumsmagnet. Zum Umzug am Sonntagnachmittag schien die ganze Stadt mitsamt Ortsteilen auf den Beinen zu sein. Man feierte ausgelassen und freute sich über einen Umzug, der mehr als sehenswert war. Wie immer wurde er von den Posaunenchören aus Herges- und Steinbach-Hallenberg angeführt, die sich nach dem Gottesdienst ins Bewegung setzten.

Hinterher kam Ploatzkötz Siegmar Kläbe, gefolgt von den Trachtenvereinen aus Steinbach-Hallenberg und Oberschönau. Gerade die Kleinen in ihren schmucken Trachten waren allerliebst anzuschauen. 30 Kirmespaare gesellten sich dazu. Außerdem der Nachwuchs des SV Steinbach-Hallenberg und die Kegler.

Zunächst ging es bis zum Pfefferdreieck, um anschließend zum Rathausplatz zu laufen. Dort empfing Bürgermeister Markus Böttcher die Schar. Man prostete sich zu, schwang das Tanzbein und war bester Laune. Für Stimmung sorgten die Kirmesburschen mit ihren Mädels, in dem sie lauthals „Drei, sass, nü Tö Körmes“ schrien.

Zudem hatte Gerhard Usbeck seine schottischen Gäste, die Royal Band aus Jedburgh, mitgebracht. Sie kommen seit 2002 immer zur Kirmes nach Steinbach-Hallenberg und verstanden es auch diesmal, die Kirmesgäste durch ihre Darbietungen auf Dudelsack und Trommeln mitzureißen. Ein lautes „Das war Spitze“ ertönte. Später lieferten sie im Heimathof weitere Kostproben ihres musikalischen Könnens. Es war eine Freude, ihnen zuzuschauen und zuzuhören.

Außer den Posaunenchören zog eine Kapelle aus Gompertshausen (bei Heldburg) mit durch die Stadt. Der Umzug endete im Festzelt auf der Spielwiese, wo es ausreichend Karussells und Buden gab. Etliche Straßengäste zog es in den Heimathof. Dort feierten die Trachtenvereine. Stimmungsvoll waren alle Kirmestage. Und wie war das Wetter? „Na schottisch“, meinte Gerhard Usbeck und dabei brauchte er nicht einmal mit den Augen zu zwinkern.

 

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