Sperrung in Oberweid Die Dorfmitte ist eine Weile lahmgelegt

Ab kommendem Montag geht hier nichts mehr: Der Straßenbau in der Hauptstraße in Oberweid hat den Handelshof erreicht. Foto: /privat

Das Millionenprojekt Straßenausbau der Hauptstraße in Oberweid geht in die nächste Phase. Ab Montag wird die Kreuzung am „Handelshof“ nicht mehr befahrbar sein.

Oberweid - Seit September 2019 läuft bereits der grundhafte Ausbau der Ortsdurchfahrt Oberweid – verbunden mit verschiedenen Sperrungen innerorts. Für jeglichen Durchgangsverkehr ist Oberweid wegen des Baugeschehens eh seit Langem komplett tabu und wird es bis mindestens Jahresende 2022 bleiben.

Jetzt hat das Baugeschehen jedoch wieder einmal einen wichtigen Abschnitt erreicht: den Kreuzungsbereich Hauptstraße, Kaltenwestheimer Straße, Frankenheimer Straße mit dem „Handelshof“. Am kommenden Montag, 18. Oktober, beginnen die Arbeiten in diesem Bereich mit dem Abfräsen der alten Fahrbahn bis in Höhe des mittleren Brunnens in der Kaltenwestheimer Straße. Dieses Teilstück ist also bis voraussichtlich zur Winterpause nicht mehr befahrbar, da im Anschluss mit den Tiefbauarbeiten (Abwasserkanal, Regenwasserkanal, Trinkwasserleitung, Breitband) begonnen wird, erläutert Bürgermeister Tino Hencl. „Der innerörtliche Verkehr läuft über Hauptstraße, Wiesengasse und Anzenhofer Straße in Richtung Frankenheimer Straße und zurück. Oberhalb des mittleren Brunnens ist ebenfalls die Zufahrt zu den Grundstücken weiter möglich.“

Die Bushaltestelle wird ab 18. Oktober in den Einmündungsbereich Wiesengasse verlegt – entsprechend wurden die Meininger Busbetriebe informiert. Der Einmündungsbereich sowie Wiesengasse und Anzenhofer Straße müssen von parkenden Autos freigehalten werden, um das Rangieren und Wenden der Busse zu ermöglichen. Anwohner im unmittelbaren Baustellenbereich können ihre Fahrzeuge entweder im Bereich Denkmal/Gänsecke oder am Platz an der Milchbank abstellen.

So wie in der Planung zum Straßenbau vorgesehen, wird der Brunnen vor dem Handelshof am Standort der jetzigen Milchbank einen neuen Platz finden. Jedoch erst, wenn im Frühjahr die Arbeiten oberirdisch in diesem Bereich fortgesetzt werden. Mit dem Versetzen wird der Kreuzungsbereich mit seiner bei Lkw gefürchteten und unfallträchtigen 90-Grad-Kurve an der Engstelle zumindest ein kleines Stück weit besser befahrbar gemacht. Der Gemeinderat bekräftigte dies zur jüngsten Sitzung noch einmal, nachdem zwischenzeitlich Überlegungen aufgekommen waren, den Brunnen noch ein Stück weiter hinauf die Frankenheimer Straße bis auf Höhe des Standorts der Kirmesfichte zu stellen und die Milchbank stehen zu lassen.

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