Viele Veränderungen gibt es im Hildburghäuser Sozialkaufhaus mit Blick auf das Jahr 2024. „Eigentlich müssten wir uns beklagen, dass es so wenige Arbeitslose gibt“, sagt Werner Müller, langjähriger Geschäftsführer der Einrichtung und schmunzelt dabei. „So wollen wir natürlich nicht argumentieren. Aber die aktuelle Lage auf dem Arbeitsmarkt macht sich eben auch bei uns bemerkbar“, so Müller. Immer weniger Arbeitslose sorgen auch im Sozialkaufhaus für Personalmangel bei den Teilnehmerzahlen für Arbeitsmarktprojekte. Für die Einrichtung und ihren Träger, die P&S Service GmbH ist das immer eine wichtige Finanzierungssäule gewesen. Von 26 Arbeitsgelegenheiten, davon vier Plätze landesfinanziert, ist man auf 16 Plätze zurückgegangen. Drei Mitarbeiter sind über das Landesprogramm „Soziale Teilhabe“ beschäftigt. Die Arbeitsverträge laufen 2024 aus, ein Folgeprogramm steht aber in Aussicht.
Sozialkaufhaus Gebrauchtes bekommt eine zweite Chance
Cornell Hoppe 19.03.2024 - 12:11 Uhr