Schalkau - Das Wetter war alles andere als italienisch, eher sibirisch und frostig. Kein Wunder, dass sich bis kurz vor dem Startsignal des diesjährigen Schalkauer Faschingsumzugs am Samstagnachmittag alles im Heinzenbräu-Stübl drängten. Die Wirtsstube war gewissermaßen das närrische Hauptquartier, wo Kostüme gerichtet, Handschuhe gesucht, Affenpelze übergestreift - oder einfach noch einmal ein bisschen Wärme vor dem Weg nach draußen gesucht wurde. Wie zum Hohn drehte ein mutmaßlich den Schalkauern nicht wohlgesinnter Wettergott den Kälteregler nach unten.