Ernstthal - Ein Gotteszeichen mitten im Grün des Waldes warf eingangs der vergangenen Sitzung des Ernstthaler Ortschaftsrates Fragen auf. Handwerklich sauber gearbeitet sei das Holz-Kreuz durchaus, lobte mancher in der Runde. Doch der Sinn erschloss sich nicht recht: Soll es zum Beten einladen? Liegt hier der Hund begraben? Die Gerüchteküche brodelt jedenfalls schon seit einiger Zeit, und so kam das Thema auch im Konferenzraum des Glaswerks aufs Tapet. Ortsbürgermeister Bernd Löblich äußerte, der private "Bauherr" sei ihm bekannt. Ob dieser allerdings eine Genehmigung eingeholt habe, das gut anderthalb Meter hohe Kreuz aufzustellen, das wisse er auch nicht. Ein Kuriosum sei das ganze schon, war man sich im Rat einig. Und ob das Kruzifix ausgerechnet an dieser Stelle ein passendes Plätzchen habe, daran gab es Zweifel.
Sonneberg/Neuhaus Stadtteilräte erwägen Ortswechsel beim Dorffest
Redaktion 16.01.2014 - 00:00 Uhr