Coburg - Auch sechs Tage nach dem Mord an Wolfgang R. haben Polizei und Staatsanwaltschaft noch keine heiße Spur zu dem Täter. Allerdings gab es nach Informationen der Neuen Presse mehrere Durchsuchungen. Unter anderem im Visier der Ermittler: das Bordell im Coburger Kanonenweg, wo in den Wohnungen der Prostituierten nach möglichen Hinweisen gefahndet wurde. Jürgen Stadter, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken, bestätigte in diesem Zusammenhang lediglich, dass es im Rahmen der Polizeiarbeit bei einem Kapitalverbrechen "auch hier Befragungen und andere Maßnahmen" gegeben habe.