Sonneberg - Das zurückliegende Jahr war für den Behindertenverband Sonneberg (BVS) eines der schwierigsten seit seinem Bestehen. Das hatte seine Ursache vor allem darin, dass es zu einem Unglück von einem Ausmaß kam, auf welches der Verband nicht vorbereitet war. Die Brandstiftung an vier Kleinbussen Anfang Juni überschattete letztendlich alles, was der BVS im zurückliegenden Jahr initiierte oder bewirkte. "Mit dieser Tat sollte unser Verband bis ins Mark getroffen werden", konstatierte BVS-Vorsitzender Andreas Müller. Die Täter konnten bis heute nicht ermittelt werden, doch in einem bemerkenswerten Kraftakt sei es unter der Regie von Organisationstalent BVS-Geschäftsführer Roland Schliewe gelungen, die Auswirkungen dieser Katastrophe auf den Fahrdienst des Verbandes so gering wie möglich zu halten, den entstandenen hohen Schaden einzugrenzen. Schließlich müsse man auch bedenken, "dass an jedem dieser Kleinbusse auch ein Arbeitsplatz hängt", so Müller. Schliewe habe es geschafft, dass bereits vier Wochen nach dem Geschehnis Ersatz für die Hälfte der vernichteten Fahrzeuge da war. Mittlerweile nun sei man - auch dank vieler Spenden - soweit, dass für drei der vier vernichteten Kleinbusse Ersatz da sei. "Und ein vierter ist bestellt", so Müller. Er machte darauf aufmerksam, dass bei der Spendenaktion nicht nur etliche Großspenden einkamen, sondern auch Spenden von BVS-Mitgliedern in bemerkenswerten Höhen. Müller dankte allen, die sich freigiebig zeigten. Man könne bei all dem Schaden so auch feststellen: "Dieses Feuer hat uns noch stärker zusammengeschweißt."
Sonneberg/Neuhaus Handicap-Werkstatt sucht Auftraggeber
Von Stefan Löffler 31.10.2013 - 00:00 Uhr