Neuenbau - Egal ob Lisa Marie Wolfram aus Steinbach am Wald, Philipp Wicklein oder Alexander Schmidt, beide aus Lauenstein - in einem sind sich all diese jungen Frankenwäldler einig: Am liebsten möchten sie gar nicht wieder weg aus Neuenbau. Hier nämlich, auf der Festwiese am Sportplatz, haben die Drei eine Woche lang kampiert - zusammen mit noch 32 anderen Kindern aus Oberfranken und Südthüringen. Dort, wo noch vor Kurzem Kerwa gefeiert wurde, standen vergangene Woche die Zelte des Sommerlagers des Ortsvereins Tettau der Arbeiterwohlfahrt (AWO). "Dass wir unser drittes Zeltlager in Neuenbau veranstalteten, kam zustande, weil wir wegen der Terminüberschneidung mit dem Wildbergfest hierher ausgewichen sind. Und es ist wahrhaft toll hier", bekennt Bernd Seitz. Dessen Frau Martina, Leiterin der AWO Tettau, ist die Cheforganisatorin des Lagers. Dieses bietet den Kids eine Woche Kurzweil und Abenteuer in der Natur, gekoppelt mit sinnvoller Freizeitbeschäftigung, bei der dem Nachwuchs gleichzeitig viel Wissen, aber auch handwerkliches Geschick vermittelt wird. Seitz: "Für die Teilnahme an diesem Lager spielt es keine Rolle, ob die Eltern AWO-Mitglieder sind oder nicht - genau so wenig, ob sie aus Franken kommen oder aus Thüringen. Heuer hält sich das Zahlenverhältnis in etwa die Waage: Rund die Hälfte der Kinder kommt aus dem Frankenwald, die andere aus Neuenbau, Judenbach, Heinersdorf und Bad Lobenstein."