Sonneberg Besser geht’s kaum

Abheben erlaubt: Die Sonnebergerinnen feiern fünf Siege - in fünf Spielen. Quelle: Unbekannt

Die U20-Volleyballerinnen sind der Landesmeisterschaft ein Stückchen näher gerückt. Läuft’s am 15. November, zur zweiten Vorrunde in Gotha, ähnlich gut wie jüngst, heißt es: "Finale, o-ho ...

Sonneberg - Am vergangenen Wochenende hatten die jungen Volleyballdamen vom 1. Sonneberger Volleyballclub 2004 II einen kräfteraubenden Doppelspieltag zu bestehen - am Samstag in der Verbandsliga in Ilmenau und am Sonntag zur ersten Vorrunde um die Thüringer U20-Meisterschaft in Suhl. Die Ergebnisse waren hervorragend: jeweils fünf Sätze und fünf Siege.

Am Samstag in der Liga musste der SVC zuerst gegen die routinierten Damen aus der Universitätsstadt Ilmenau ran. Aber ohne großen Respekt spielten die Spielzeugstädterinnen von Beginn an souverän auf, brachten den Gegner immer mehr zum Staunen und zogen den Satz mit 25:14 voll durch. Offensichtlich war der Satzgewinn in den Sonneberger Köpfen doch etwas zu einfach gewesen, sodass danach immer mehr der Schlendrian einzog: Ungenauen Ballannahmen folgten unpräzise Zuspiele, die Angreiferinnen taten sich schwer. Der Gegner nahm das dankend an und gewann mit 25:19. Aber nun zeigte sich wieder die Qualität der Sonnebergerinnen: Sie ließen sich vom Satzverlust nicht beeindrucken, gaben wieder richtig Gas und gewannen die beiden folgenden Sätze mit jeweils 25:15. Dabei kam erstmals mit Michaela Kühn eine der routiniertesten Sonneberger Volleyballerinnen zum Einsatz. Sie will zukünftig das Nachwuchsteam, wenn Not am "Mann" ist, in der Liga unterstützen.

Im zweiten Match wartete der VC Hildburghäuser Land. Auffällig sofort die beiden sehr großen Mittelblockerinnen. Die galt es, so gut wie möglich in Schach zu halten. Und das klappte prächtig. Einerseits hielten die beiden SVC-Gegenspieler, Isra Aljoudeh und Lisa Oberender, auf der Mitte voll dagegen. Andererseits profitierte Dora Hauschild vom taktischen Wechselspiel der Trainer, sie über außen angr eifen zu lassen. Und sie erwischte einen Sahnetag. Der Rest der Mannschaft funktionierte gewohnt gut, sodass nach einer Stunde der 3:0-Sieg (17, 16, 16) für den SVC feststand. Damit stürmte der Aufsteiger an die Tabellenspitze.

Am Sonntag mussten die erst 15- oder 16-jährigen SVC-Mädels in der ersten U20-Vorrunde um die Thüringer Meisterschaft gegen Erfurt, Gotha sowie Gastgeber VfB 91 Suhl auf das Parkett. Das Auftaktspiel gegen die Mädels aus der Landeshauptstadt ging locker mit 2:0 Sätzen (7, 9) in die Spielzeugstadt. Da war das zweite Spiel schon von einem anderen Kaliber. Gotha kämpfte um jeden Ball, hatte immer wieder super Abwehraktionen. Sonneberg musste richtig rackern, um den 2:0-Sieg (17, 14) zu sichern.

Den Turnierabschluss bildete das ewige Duell VfB Suhl - SVC. Und die Suhler Mädels legten los wie die Feuerwehr, führten schnell mit 3:0. Die Spielzeugstädter waren wachgerüttelt; ihr Spiel kam auf Touren. Jetzt gab man Vollgas, machte Punkt für Punkt, und bald stand es 11:4 für den SVC. Ohne groß nachzulassen, gewann man Durchgang eins mit 25:10. Der VfB war hier schon am Boden, konnte nur noch sporadisch punkten und dagegenhalten. Und auch im zweiten Satz gab Sonneberg nicht nach: 25:14 - Satz und Spiel waren Geschichte. phö

Sonneberg : Lisa Oberender, Lilly Brehm, Rena Bauer, Sophie Hoffmann, Dora Hauschild, Isra Aljoudeh, Sofya Tik, Sophie Groß, Miriam Engel, Michaela Kühn - Trainer: Peter Höhn, Peter Reißenweber

 

Bilder