Solidaritätsaktion Kuchenbasare zugunsten ukrainischer Flüchtlinge

Leland Jerome Laufer, Peter Köhl, Luca Pfeuffer und Naja Werner verkaufen Kuchen und Brötchen. Foto: Anke Kruse

Viele Schüler der Regelschule Geratal engagieren sich in Solidaritätsaktionen für die ukrainischen Flüchtlinge. Am Montag veranstalteten die Siebtklässler einen Brötchen- und Kuchenbasar.

Bereits die dritte Runde eines Kuchenbasars hatten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse der Regelschule Geratal in ihrem Ausweichquartier in der ehemaligen Glasfachschule in Ilmenau veranstaltet. Schon in der vergangenen Woche sammelten sie zwei Mal auf diese Weise Geld für ukrainische Flüchtlinge, wie Leland Jerome Laufer erzählt. „Wir haben schon vergangenen Montag und Donnerstag Kuchen verkauft und bereits bei unserer ersten Aktion am Montag 110 Euro bekommen“, erzählt er stolz, auch im Namen seiner Mitschüler.

Wie viel Geld am Donnerstag und am gestrigen Montag eingenommen wurde, könne er jetzt noch nicht sagen. Der Klassenleiter Ralf Jonscher hatte die Jungen und Mädchen gefragt, wie sie sich für die Flüchtlinge engagieren wollen und so war die Idee des Kuchenbasars schnell geboren.

Schulleiterin Marion Tröster findet es große Klasse, welche Gedanken sich die verschiedenen Klassen machen, um zu helfen. Denn auch die Achtklässler hätten einen Kuchenbasar veranstaltet, die 6. Klasse organisierte einen Obstbasar, die Klasse 5b verkaufte Armbänder und auch Klasse 5a habe schon eine Aktion angemeldet, weiß die Schulleiterin.

Das gesammelte Geld soll an eine Spendenhotline gehen, die der Radiosender Antenne Thüringen bündele, so Marion Tröster. Die Lehrer hätten immer wieder mit den Schülern gesprochen über ihre Ängste, ihre Befürchtungen. „Das Thema Krieg war eigentlich in allen Fächern irgendwann angesprochen worden“, sagt sie. Und dabei sei den Schülern auch schnell klar geworden, dass sie helfen wollen.

Sie machten sich Gedanken, wie sie diese Hilfe am besten organisieren könnten. Eine Sammlung von Sachspenden sei dann schnell wieder verworfen worden, da Geld flexibler und gezielter eingesetzt werden könne, sagt die Schulleiterin. Und so organisierten die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Basare. kru

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