Schmalkalden - Gerade mittelständische Unternehmen trifft es sofort und direkt, wenn die Energiepreise steigen, sagt MIT-Kreisvorsitzender Maik Elflein. Dazu kämen Spritpreise auf Rekordniveau. Viele mittelständische Unternehmen könnten diese steigenden Kosten kaum noch auf die Verbraucher umlegen. Was bleibt sei ein geringerer Gewinn und damit stagnierende Löhne, Investitionsstau und schmerzhafte Einsparungen. Wie schwer es geworden ist, unter den erdrückenden Kosten weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, merkt der Mittelstand nicht nur im Landkreis Schmalkalden-Meiningen jeden Tag, so Elflein.
Eine EEG-Umlage, von welcher sich energieintensive Unternehmen befreien lassen können, ist keine gerechte Lösung für den Atom-Ausstieg. Darunter leidet der Mittelstand und der Endverbraucher. "Gerade unsere mittelständischen Unternehmen haben in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise bewiesen, dass sie mit Ihrer Flexibilität und Ihren Innovationen auch schwierige Zeiten überstehen können. Das ist die Stärke unseres Landkreises und dies beweisen nicht nur die Zahlen bei der Arbeitslosenquote", so Elflein weiter. Da ist es gefährlich, die Strompreise staatlich in die Höhe zu treiben, denn dies bremst! Deshalb lädt die Mittelstandsvereinigung der CDU Schmalkalden-Meiningen zu einer Informationsveranstaltung zum Thema "Steigende Energiekosten und EEG-Umlage, wer denkt an den Mittelstand? Wege und Lösungen aus der Kostenfalle" ein. Zusammen mit der TEG Thüringer Energieeffizienz eG soll das Projekt Seimberg, eine autarke Energieversorgung einer ganzen Region, vorgestellt und die Vor- und Nachteile für den Mittelstand erörtert werden.
Schmalkalden Seimberg-Projekt kommt beim Mittelstand an
Redaktion 11.03.2013 - 00:00 Uhr