Einsatz im Katastrophengebiet Schmalkalder lösen Erfurter ab

, aktualisiert am 01.08.2021 - 17:55 Uhr

Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen hat am Samstagvormittag seinen Einsatzleitwagen ELW 2, besetzt mit neun Schmalkalder Feuerwehrleuten, ins Katastrophengebiet geschickt. Hier werden die Kameraden als Bindeglied zwischen Stab und Rettungskräften tätig.

Schmalkalden - "Haben uns in die Lage eingearbeitet, bis Samstag spät in die Nacht. Seit heute früh führen wir die Kräfte vor Ort", teilen die neun Kameraden der Stützpunktfeuerwehr Schmalkalden, die am Samstagmorgen ins Katastrophengebiet gestartet sind, am Sonntag mit. Am späten Nachmittag waren sie dabei, die Ablösungen der Erfurter Kameraden ab dem morgigen Tag zu organisieren.

Mit einem etwas mulmigen Gefühl, aber bestens vorbereitet war es am Samstag mit dem Einsatzleitwagen ELW 2 losgegangen. Über ein solches Sonderfahrzeug verfügt nur noch die Berufsfeuerwehr Erfurt. Es dient vorrangig zur Kommunikation bei Einsätzen sowie bei Großschadenslagen und Katastrophen, wie im aktuellen Fall. Mit bestens ausgestattetem Fahrer-, Funk- und Besprechungsraum könnte der ELW 2 sogar temporär die Leitstelle ersetzen.

Landrätin Peggy Greises verabschiedete die Truppe von Manuel Reich persönlich. Sie sei stolz, dass der Landkreis Schmalkalden-Meiningen vor Ort den vom Hochwasser betroffenen Menschen helfen kann. Den Männern wünschte Greiser alles Gute, viel Kraft und eine gesunde Heimkehr. Das besondere an diesem Einsatz ist die Aufgabe, vor der die Feuerwehrmänner stehen. Sie werden nicht, wie die Truppe, die am Sonntag von Meiningen aus in den Westen Deutschland ausrückt, direkt in den zerstörten Gemeinden helfen. Reich und sein Team fungieren mit ihrem 2016 in den Dienst gestellten Einsatzleitwagen auf der Basis am Nürburgring als Bindeglied zwischen dem Stab und den Rettungskräften. Am Sonntagmorgen werden die Schmalkalder ihre Erfurter Kollegen, die seit einer Woche mit ihrem ELW 2 die Einsätze vor Ort koordinieren, ablösen.

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