Schmalkalden/Schwallungen - Die Ernteeinbußen bei Futter und Getreide aus dem letzten Jahr wirken sich negativ auf die Bilanzen vieler Agrarbetriebe aus. Im Bereich des einstigen Landwirtschaftsamtes Hildburghausen - bislang zuständig für die Landkreise Schmalkalden-Meiningen, Hildburghausen sowie Sonneberg, gehört es seit Januar zum Landesamt für Landwirtschaft und ländlichen Raum - wurden letztes Jahr 13 Anträge auf Dürrehilfe bewilligt. Rund 1,8 Millionen Euro sind ausgezahlt worden. "Wir sind bei der Ernte auf dem Ackerland noch mit einem leicht blauen Auge davongekommen", sagt Astrid Hatzel, die Vorstandsvorsitzende der Agrargenossenschaft Schmalkalden-Schwallungen. Der Betrieb hatte keine Dürrehilfe beantragt. Die Erträge seien gegenüber anderswo in Anbetracht der Trockenheit noch ordentlich gewesen. "Die Qualitäten waren zudem gut, das hat einiges abgefangen." Bei der Futterernte sah es allerdings auch recht trostlos aus. Es gab nur einen Schnitt auf den Grünflächen. Der zweite Aufwuchs war mager und erbrachte nur ein paar wenige Ballen Silage. Auch Silomais wurde weniger geerntet. "Wir sind deshalb mit einigen Bauchschmerzen in den Winter gegangen", so die Agrarchefin.
Schmalkalden Dürre wirkt nach - doch viel fürs Tierwohl investiert
Birgitt Schunk 23.01.2019 - 18:54 Uhr