Das Gedankengebäude vom dauerhaften Aufschwung wackelt: Dem Bauwesen fehlt die dafür die notwendige wirtschaftliche Statik – die Aufträge. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik berichtet, sind die Bestellungen im Juli dieses Jahres gegenüber dem Vergleichsmonat 2022 zurückgegangen. Die im Landkreis Schmalkalden-Meiningen ansässigen Unternehmen haben sich ein Volumen von knapp 14 Millionen Euro in die Bücher schreiben können. Im Juni waren es noch 20 Millionen Euro gewesen, deutlich mehr als 2022. Dass trotzdem die Geschäftstätigkeit zu erlahmen droht, zeigt ein Blick auf dem Mai: Aufträge über nur 17 Millionen Euro im Vergleich zu 30 Millionen, zwölf Monate davor.