Auf einer Skala muss man zunächst die eigene Augenhöhe ablesen. Je nach Augenhöhe ruft man nun über die Homepage die aktuelle Liste der sichtbaren Sterne, Planeten oder Sternenbilder ab. In dieser Liste sind zudem die jeweiligen Koordinaten (Nummer der Bodenplatte) und die farbliche Markierung am Skypole (rot, gelb, grün) genannt. Nun begibt man sich auf die jeweilige Bodenplatte und richtet seinen Blick auf die entsprechende Markierung am Skypole. Dort befindet sich das gesuchte Himmelsobjekt. „Ganz einfach – aber genial. Man benötigt keine Vorkenntnisse“, urteilen diejenigen, die es schon ausprobiert haben. „Zwar konnten wir zur Fertigstellung am 15. Dezember 2023 vom Stein G4 an der grünen Markierung wegen starken Nebels nicht einmal wie angegeben die Sonne deutlich erkennen. Jedoch war das System kinderleicht zu begreifen und wird sicherlich viele Gäste und Einheimische zur Sternenbeobachtung auf die Hohe Geba locken. Fantastisch, dass mit dem Nachhaltigkeitsbudget so ein Alleinstellungsmerkmal für die Region geschaffen werden konnte“, sagt Ulrike Schade, Chefin der Thüringer Reservatsverwaltung Rhön.