London - „No fuss“ – kein Trara wünschte sich Prinz Philip um seine Person. Der verstorbene Ehemann von Queen Elizabeth II. wollte bewusst kein Staatsbegräbnis, wie es zuletzt bei Winston Churchill 1965 gegeben hatte. Doch einen etwas größeren Rahmen hatte die „Operation Forth Bridge“ (so lautete der Codename für die Begräbnispläne) eigentlich schon vorgesehen. 800 Gäste – Familienmitglieder, Politiker, Europas Hochadel, internationale Würdenträger – sollten eigentlich zur Trauerfeier kommen. Unter Corona-Bedingungen werden es jetzt 30. So wie bei jedem anderen Begräbnis in Großbritannien derzeit auch. Die royale Familie wollte um keine Ausnahme der Regel bitten. Der Herzog von Edinburgh hätte keine Extrawurst gewollt.