Nahetal-Waldau - Gut vier Stunden lang hat die Gemeinde Nahetal-Waldau am Dienstagnachmittag bis zum Abend Zeit, sich von ihrer allerbesten Seite zu zeigen. Und sie tut es auch. Angefangen im historischen Bauernhaus, wo Prager Charme und österreichischer Humor in Gestalt der Jury-Mitglieder Veronika Beranova und Hartwig Wetschko auf Thüringer Gastlichkeit treffen und Bürgermeister Thomas Franz seine Gemeinde im Schnelldurchlauf vorstellt. Eigentlich gehört der Italiener Helmuth Innerbichler aus Südtirol noch zu dieser Jury-Gruppe des Europäischen Dorferneuerungswettbewerbs. Doch er konnte Nahetal-Waldaus Schönheiten nicht live erleben. Dabei reichen die vier Stunden bei Weitem nicht aus, alles zu zeigen, was die Gemeinde und das Leben in ihr ausmacht. Die vielen kleinen Besonderheiten, wie das Bücherhäuschen am Festplatz in Hinternah oder die Mitfahrbänke, von denen es mittlerweile drei gibt, werden nur vom Bus aus erklärt. "Weiter denken" ist das Motto des 15. Wettbewerbs. Und das kann die Gemeinde durchaus für sich in Anspruch nehmen. Am Mehrgenerationenpark auf einem alten Fabrikgelände in Hinternah stehen schon Tischtennisplatten und Klettergeräte, weitere Spielgeräte werden noch dazukommen. Es wird noch einiges passieren, denn "dieses Projekt steht im Ranking der Regionalen Arbeitsgemeinschaft Hildburghausen-Sonneberg ganz vorn", sagt Philipp Rothe, Projektmanager und Geschäftsstellenleiter der Regionalen Arbeitsgruppe Leader