Grundsätzlich gilt: Tintenstrahldrucker eignen sich besser für Fotos, allerdings kann der Druckkopf bei seltener Nutzung eintrocknen. Wer hauptsächlich Texte ausdruckt, ist mit einem schnelleren, aber oft teureren Laserdrucker besser bedient. Farbdrucker sind zwar in den Anschaffungskosten nicht grundsätzlich teurer als Schwarzweiß-Drucker, sie sorgen aber im Nachhinein häufig für höhere Tinten- oder Tonerkosten. Sollte das Gerät zusätzlich scannen und kopieren, kann das insgesamt zu Lasten der Qualität gehen. So stellten die Tester in der Gruppe der Kombimodelle fest: Farbseiten leiden häufig unter Bildrauschen, Fotos unter verfälschten Farben.
Den Testsieg holt der HP Neverstop Laser 1001nw, ein Schwarz-weiß-Drucker (274 Euro). Zum besten Multifunktionsgerät wurde der mit Tinte arbeitende Canon Pixma G7050 (430 Euro) gewählt. Für gut und günstig wurde der Tinten-Farbdrucker Canon Pixma TS705 (100 Euro) empfunden.
Bürostuhl
Auch wer sitzt, sollte in Bewegung bleiben: Daher raten die Warentester zu Bürostühlen mit einer sogenannten Synchronmechanik. Diese Wippfunktion fördert das aktive Sitzen und beugt Fehlhaltungen vor.
Wichtig ist auch, auf Klemmstellen und scharfe Kanten zu achten. Jeder zweite Bürostuhl von insgesamt 13 Modellen weist dieses Sicherheitsproblem insbesondere an den Armlehnen auf.
Ein weiteres Problem bei Bürostühlen ist die mangelnde Belastbarkeit: Um eine langjährige Nutzung zu simulieren, bearbeiteten die Tester die Stühle mit Pressen. Bis zu 80 000 Mal drückten diese auf Rückenlehne und Sitzflächen. Die Stühle von HjH Office und Porta brachen bei dieser Belastung nach kurzer Zeit zusammen – was von den Testern mit der Note „Mangelhaft“ bewertet wurde.
Wirklich gut schnitten nur fünf Modelle ab: Der Testsieger von Dauphin (350 Euro), das Modell von Nowy Styl (229 Euro), der als besonders sicher deklarierte Interstuhl Every is 1 (380 Euro) und der Ikea Hattefjäll (299 Euro).
Doch der beste Stuhl nützt nichts, wenn er nicht ergonomisch angepasst wird: Die Sitzhöhe sollte so eingestellt werden, dass die Füße stabil auf dem Boden stehen. Ober- und Unterschenkel sollten im 90-Grad-Winkel zueinander sein. Zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante sollten zudem drei bis vier Fingerbreiten Platz bleiben. Die Höhe der Armlehne stimmt, wenn die Schultern gerade bleiben und die Ober- und Unterarme einen 90-Grad-Winkel bilden.
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