Kühndorf - Wer des Öfteren in den Bergen unterwegs ist, weiß wie schnell dort das Wetter umschlagen kann. Um dies zu erleben, muss man sich gar nicht mal auf alpines Höhe-Niveau begeben. Der Dolmar mit seinen knapp 740 Metern über NN genügt da schon. Zumindest am letzten Sonntag - dem Tag des diesjährigen Sommerbergfestes - war das so. Konnte Pfarrer Armin Pöhlmann seinen Open Air Gottesdienst einschließlich der Taufe eines kleinen Mädchens aus Zella-Mehlis am Vormittag noch quasi unbehelligt von Petrus´ Launen abhalten, so erlebten die Berggäste am frühen Nachmittag einen unangenehmen Wetterumschwung. Stück für Stück hatte sich der Himmel zugezogen. Wenig später begann es zu "schütten". Damit verbunden war ein Temperatursturz um sieben, acht Grad auf zehn Grad Celsius. Nicht jeder der Festbesucher war auf solche Temperaturen eingestellt. Es sollte nicht verwundern, wenn der eine und andere Schnupfen als Erinnerung vom Dolmar mit nach Hause genommen wurde.