Meiningen - Generationen von DDR-Kindern - und Erwachsenen - ist die Romanreihe "Die Söhne der Großen Bärin" gewiss ein Begriff. Die 1951 begonnene Indianer-Hexalogie der Autorin Liselotte Welskopf-Henrich war überaus erfolgreich und hat heute noch viele Anhänger - nicht zuletzt wegen der 1966 entstandenen DEFA-Verfilmung gleichen Namens. Das zeigte sich am Mittwochabend im voll besetzten Meininger Theatermuseum zur Vorstellung der kürzlich erschienenen Roman-Neuausgabe von "Die Söhne der Großen Bärin" im Rahmen der "Frühlingslese". Moderiert von Michael Kraus von der Rhön-Rennsteig-Sparkasse, konnten die Zuhörer vor passender Kulisse mit Pfeilen, Bärenfell und lebensgroßem Modell-Pferd nicht nur Verleger Dr. Frank Elstner vom Palisander-Verlag in Chemnitz begrüßen, sondern auch den mit Spannung erwarteten Ehrengast Gojko Mitic. Der erfüllte bekanntlich im Film die Rolle von Häuptling Tokei-ihto mit Leben.
Meiningen "Publikum hat mich nicht gehen lassen"
Redaktion 12.04.2018 - 18:06 Uhr