Meiningen - In der Reihe "Meininger Nachtvorstellung", organisiert von Bastian Coburger, gaben sich die "Monsters of Liedermaching" am Freitag bereits zum dritten Mal in der Region die Ehre. Gefolgt war ihnen erneut eine treue Fangemeinde nicht nur ganz junger Leute. Nur einige wenige kamen aus Meiningen, die meisten aus dem Landkreis und dem Nachbarkreis Hildburghausen. Rund 300 Fans bildeten mit den "Monsters of Liedermaching", auch bekannt als Burger, Fred Timm, Rüdiger Bierhorst, Tottovic Kalkül, Pensen und Labörski, im kleinen Saal der Multihalle etwa drei Stunden lang eine singende Symbiose. Zuvor trat noch der schrille Prinz Chaos II. auf.

Eigentlich hat der Veranstaltungsreigen der diesjährigen Weltkulturwoche schon vor einer Woche begonnen - der Termin für die offizielle Eröffnung war deshalb etwas ungewöhnlich. "Da in den vergangenen Jahren zu den Auftakt-Konzerten die Resonanz nicht immer so groß war, haben wir gesagt, wir gehen in diesem Jahr zu den Jugendlichen hin", erläuterte Ulrich Töpfer vom Bündnis für Demokratie und Toleranz, weshalb man sich an den Liederabend der Monsters dranhängte. Seit drei Jahren organisiert das Bündnis die Aktionswoche, deren Start am Freitag genau auf den Tag des Flüchtlings fiel.