Meiningen - Die Meininger Altstadt wird als Wohngebiet immer beliebter. Sehr zentral gelegen und trotzdem relativ ruhig und beschaulich. Es gibt viel Grün und das Wasser der Bleichgräben, wichtige Anlaufpunkte der Stadt sind gut zu Fuß erreichbar. Dort, wo man wohnt, wünscht man sich freilich auch Platz zum Spielen für die Kinder und einen Ort zum Verweilen und Miteinander-ins-Gespräch-Kommen für die Erwachsenen. Alle Generationen sollen künftig auf der umgestalteten Töpfemarktfläche auf ihre Kosten kommen. Dem Ort, wo schon jetzt alle wichtigen Stadtteilveranstaltungen ihren Platz haben - das Töpfemarktfest, die Trödelmärkte und der Weihnachtswald. In einer Sitzung des städtischen Bauausschusses stellte jetzt Landschaftsarchitektin Marion Ledermann ihren Vorentwurf vor, wie die Platzgestaltung aussehen könnte. Besprochen worden seien die Details mit der Stadtverwaltung, der Wohnungsbaugesellschaft, der Interessengemeinschaft Töpfemarkt sowie der Eigentümerstandortgemeinschaft. Ebenso mit dem Kinder- und Jugendstadtrat, ergänzte Iris Gutt, die städtische Geschäftsbereichsleiterin Stadtentwicklung und Bauen. Auf Antrag von Christine Dohl (CDU) wurde der ursprüngliche Beschlussvorschlag in eine bloße Information umgewandelt. Ihre Fraktion wolle sich noch weiter damit beschäftigen, begründete die Stadträtin.