Meiningen - Manchmal sucht man nach den richtigen Worten, um ein Menschenschicksal zu beschreiben und merkt schnell, dass man mit Sprache dem nicht gerecht werden kann. Mario Röllig selbst fällt es dagegen heute leicht über die schlimmste Zeit seines Lebens zu sprechen. Dreimal im Monat führt der Berliner Besucher durch die Einrichtung, in der über drei Monate eingesperrt, gefoltert und immer wieder verhört worden war.