Meiningen - 28 bis 40 Jahre jung sind die meisten Konsumenten illegaler Drogen, die im Psychosozialen Zentrum in der Meininger Linden-allee 6 der Sozialwerk Meiningen gGmbH um Rat bitten. "Oft sind es Alleinlebende. Es kommen aber auch Betroffene, die schon Kinder haben. Rund 50 Prozent der Klienten sind berufstätig, die andere Hälfte ist aus sozial schwierigem Bereich", resümiert der Leiter der Suchtberatungs- und -Behandlungsstelle, Diplom-Sozialarbeiter Freddy Nebl. Die Zahl der Hilfesuchenden sei 2014 gegenüber dem Vorjahr angestiegen. 419 Frauen und Männer kamen regelmäßig zu Beratungsgesprächen. "Und gerade diese Regelmäßigkeit ist es, die wir anstreben, damit der Ausstieg aus dem Drogenmilieu auch Erfolg hat", so der Fachmann.