Meiningen - Ein großer Kran der Firma Henneberger auf der Berliner Straße am Rand des jüdischen Friedhofs erregte am Dienstagvormittag große Aufmerksamkeit. Nicht, weil der Verkehr um den Autokran herum geleitet werden musste. Vielmehr, weil der Ausleger über die Friedhofsmauer hinweg ragte und am Haken Teile eines Grabmals hingen, eines besonderen Grabmals. Im Auftrag der Meininger Stadtverwaltung wurde das Grab des 1891 verstorbenen Schauspielers, Regisseurs und bedeutenden Intendanten des Meininger Hoftheaters Ludwig Chronegk abgebaut. Witterung hatte die Kalk- und Granitsteine beschädigt. Es soll nun umfassend saniert werden.