Schweina - Sie hatten sich viel vorgenommen, die Tauzieher aus Schweina und dem hessischen Zennern. Doch nach dem Ende des Turniers, das unter zeitweise kräftigen Regengüssen litt, mussten sie die Überlegenheit der Vereine aus Württemberg anerkennen. Sowohl in puncto Besetzung als auch in der Homogenität der Mannschaften sind sie ihnen zurzeit überlegen.
"Da wirkt sich das fehlende Training schonungslos gegen uns aus", bilanzierte Frank Raffler, neben Vereinschef Thomas Spiegler, Rene Abendroth und Martin Specht einer der Aktivposten der Schweinaer. Kräftemäßig kann das aus acht Aktiven bestehende Team, das exakt auf den Gramm genau das Limit von gemeinsamen 720 kg auf die Waage brachte, durchaus mithalten. Geht es aber in die entscheidenden Phasen der Züge, fehlt es an der Abstimmung untereinander. Als zusätzliches Handicap erwies sich, dass aus Zennern nur zwei Sportfreunde angereist waren. So musste Abendroth, der sich auf einen Einsatz als Kampfrichter vorbereitet hatte, zusammen mit den Schweinaern Spiegler, Specht, Raffler, Florian Keiper, Sascha Heun und Matthias Knieling selbst ans Seil. Das Turnier wurde vom 1. Beigeordneten der Stadt Bad Liebenstein Marcus Malsch und vom Schweinaer Ortsbürgermeister Jürgen Holland-Nell würdig eröffnet. Während Malsch sich als Hobby-Zieher früherer Jahre mit einem kräftigen "Gut Zug" als Kenner der Szene erwies, wünschte Holland-Nell - selbst Mitglied des Tauziehvereins - charmant den anwesenden Frauen alles Gute zum Muttertag.
Lokalsport Bad Salzungen Zu wenig von allem
Von Rainer Koch 14.05.2013 - 00:00 Uhr