Rund 240 000 Euro mehr als geplant könnte der Landkreis in diesem Jahr an Unterhaltsvorschusszahlungen leisten müssen. Dies erklärte Erich Rindermann im Jugendhilfeausschuss. Der Grund dafür sei die vom Bund beschlossene Erhöhung des Mindestunterhaltes. Das mache für Kinder bis fünf Jahre 40 Euro, für Sechs- bis Elfjährige 49 Euro und für Kinder von zwölf bis 17 57 Euro mehr im Monat. Damit wurde der Mindestunterhalt auf 480, 551 beziehungsweise 645 Euro angehoben. Abziehen davon kann das Jugendamt das Kindergeld in Höhe von 250 Euro.