Ilmenau – Das am 21. Dezember am Ritzebühl angeschossen aufgefundene Reh stammt, so ergaben Nachforschungen vom zuständigen Forstamtsleiter Hagen Dargel, nicht von der am Vortag bei einer mit Hunden angelegten Jagd. Dargel sagte gestern im Gespräch mit Freies Wort, wegen einer Anzeige in diesem Fall habe er inzwischen auch einen Anhörungsbogen der Unteren Jagdbehörde vorliegen. Es sei „absolut unwahrscheinlich, dass dieses Reh mit unserer Jagd etwas zu tun hatte. Wir haben unsere Nachsuchen gemacht“, so Dargel. Kritik aus der Öffentlichkeit weist Dargel als oftmals in Unkenntnis geäußert zurück: „Wer weiß schon, dass ein Reh mit einem solchen Lungenschuss, bei dem die vordere Körperhöhle geöffnet ist, mit Blutverlust von Herz und Lunge, kaum noch 200 Meter gehen kann. Unser Jagdrevier war drei Kilometer entfernt!“ Ob nun ein Wilderer oder ein anderer Jäger der Schütze war, wollte Dargel selbst nicht einschätzen.