Schmiedefeld - Am Sonnabend kreiste ein Hubschrauber aus Österreich am Hang des Eisenberges und setzte die Masten und Schneekanonen. Dessen Mannschaft: Spezialisten aus Salzburg, die sich mit Skiliften und anderen Wintersport-Anlagen im Gebirge gut auskennen.

Der Hubschrauber setzte die Masten mit der Beleuchtung der "Winterwelt". Pro Mast brauchte das Heli-Team nur einige Minuten. Auch Schneekanonen wurden installiert. Insgesamt vier Stück. Die Montage per Hubschrauber war ein spektakulärer Höhepunkt beim Bau der "Winterwelt", die rund 4,2 Millionen Euro kostet. Anfang Dezember soll es dann mit den ersten Gästen losgehen.

Beleuchtung und Kabel an den per Heli gesetzten Masten waren bereits vorab montiert worden. Die Arbeiten mussten zügig vonstatten gehen, da der Hubschraubereinsatz nach Flugminuten abgerechnet wird, weiß Schmiedefelds Bürgermeister Reinhart Pulvers. Während des Hubschraubereinsatzes gibt es einen gesonderten Sicherheitsbereich. Durch die zu transportierende Last oder durch aufgewirbelte Teile erhöht sich die Unfallgefahr. Währenddessen sei die große Bauphase am Skihang weitgehend abgeschlossen.

Am Dienstag der vergangenen Woche wurde die Technik am Wasserspeicher für die Schneekanonen getestet. Derzeit wird der Teich befüllt. Der Fun-Bereich ist fertiggestellt, hier sind nur noch Nachmodellierungen nötig, wie auch in den anderen Bereichen der neuen Winterwelt. "Wir sind im Zeitfenster", sagt Pulvers, der aber in den vergangenen Tagen witterungsbedingt einige Verzögerungen hinnehmen musste.