Ilmenau/Arnstadt - 3 331 Arbeitslose und 4 846 Unterbeschäftigte, also arbeitsuchende Menschen in Weiterbildungskursen, Ausbildungsgängen oder Kurzarbeiter und kranke Arbeitsuchende, verzeichnete die Arbeitsagentur Erfurt für den Ilm-Kreis zu Monatsende März, insgesamt also 8 177 Menschen, die einen Job suchen. Das sind zwar insgesamt 221 weniger als noch im Februar, allerdings reichten die angebotenen Jobs in der Region noch immer nicht aus, alle diese Betroffenen wieder in Lohn und Brot zu bringen. Denn lediglich 1 229 Stellen führt die Agentur zum Monatswechsel als frei im Bestand, also etwa ein Sechstel dessen, was nötig wäre. Das sind auch nicht wirklich sonderlich viele Stellen mehr als noch im Februar, der 1 211 freie Stellen, also lediglich 18 weniger, bot. Problematisch auch: Die vermeldete Frühjahrsbelebung fiel im Februar sogar noch stärker aus als im März, was diese Ursachenbewertung in Frage stellt: Letzten Monat gab es 448 Zugänge offener Stellen bei der Agentur, im März waren es nur noch 355 neue; ein Rückgang um fast 100. Selbst im Januar gab es schon 302 neue Stellenzugänge, also ein eher übliches Maß. Und auch die weiteren Eckdaten sind eher sehr schwankend, was die Frühjahrsbelebung in Frage stellt, so bei neuerlich in Arbeitslosigkeit gemeldeten Personen oder auch bei Beschäftigungsneuaufnahme, die unter dem Ergebnis von vor einem Jahr lag.