Reicher Wald, grüne Umgebung und Tourismus zählen zu den wichtigen Säulen von Frauenwald im Süden des Ilm-Kreises. Seinen Namen verdankt der Ort einem Kloster, das hier in alten Zeiten errichtet wurde. Die Sage geht, dass ein Köhler den Hennebergischen Grafen Poppo, der sich bei einer Jagd verirrt hatte, wieder auf den richtigen Weg geleitete. Zum Dank, erfüllte der Graf ihm den Wunsch eine Kapelle zu errichten. Aus dieser Kapelle wurde unter Schutz des Klosters Veßra ein Frauenkloster errichtet - zu den Frauen im Walde, bildete die Grundlage für den Ortsnamen. Die Gründung des Ortes geht wohl aber vor allem auf seine Lage direkt an einer der wichtigsten deutschen Handelsrouten zwischen Erfurt und Nürnberg zurück.
Ilmenau Bei den Frauen auf dem Wald
Von Cornell Hoppe, Petra Soukupova 24.08.2012 - 00:00 Uhr