Ilmenau Alle Schulen in Ilmenau gehen in den eingeschränkten Regelbetrieb

Die Karl-Zink-Grundschule in Ilmenau, an der eine Lehrkraft positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. 31 Schüler und sieben Lehrer sind in Quarantäne. Foto: Appelfeller

Die Ampel steht nun auf Gelb: Aufgrund der Corona-Infektionen in der Stadt, gehen alle Schulen in den eingeschränkten Regelbetrieb.

Ilmenau – Alle Schulen in Ilmenau gehen ab Montag in den eingeschränkten Regelbetrieb mit erhöhtem Infektionsschutz. Darüber informierte das Bildungsministerium in Erfurt am Freitag auf Anfrage von Freies Wort. Grund ist das in den betroffenen Gebieten deutlich gestiegene Corona-Infektionsgeschehen.

Laut Thüringer Stufenplan beinhaltet Stufe „Gelb“ verschiedene Maßnahmen, die jeweils angepasst ergriffen werden können. Für Ilmenau hat man sich dazu entschieden, in den Klassenstufen 1 bis 6 beständige, feste und voneinander getrennte Lerngruppen zu bilden, denen grundsätzlich dasselbe pädagogische Team zugeordnet wird. Dadurch aber können laut Ministerium Einschränkungen im Schul- und Betreuungsbetrieb auftreten. „Eine tägliche Beschulung mindestens im Umfang von vier Stunden ist vorzusehen. Für Schüler der Primarstufe ist von Montag bis Freitag ein eingeschränktes Betreuungsangebot im Umfang von mindestens sechs Stunden unter Anrechnung der Unterrichtszeit zu gewährleisten. Eine Betreuungszeit von acht Stunden unter Anrechnung der Unterrichtszeit ist anzustreben“, heißt es.

In den Klassenstufen 7 bis 12 werden entweder beständige, feste und voneinander getrennte Lerngruppen gebildet, oder ein Mindestabstand von 1,5 Metern in den Unterrichtsräumen wird eingeführt. Dadurch kann es zum Wechsel von Präsenzunterricht und häuslichem Lernen kommen. „Für Schülerinnen und Schüler, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, ist das häusliche Lernen abzusichern. Über Einzelheiten entscheidet die Schulleitung“, teilt das Ministerium mit.

Die Regelung soll zunächst bis zum 6. Dezember gültig sein. dss

 

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