Hildburghausen/Coburg - Die jüngste Stadtratssitzung nahm der stellvertretende Bürgermeister Burkhard Knittel zum Anlass, die Stadträte über das Ergebnis einer Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Lückenschluss.... am 26. Oktober in Coburg zu unterrichten. Dabei geht es um den Lückenschluss der Werrabahn-Linie zwischen Hildburghausen und Coburg, der seit Jahren von der initiative pro Bahn gefordert wird. Im Mittelpunkt der Beratung standen die Ergebnisse einer Bachelorarbeit zweier Studenten der Fachhochschule Coburg zu dem Thema. In der Arbeit wurden eisenbahnbetriebliche Faktoren untersucht und verglichen. Vier Varianten, so Knittel, seien einer Bewertung unterzogen worden. Darunter auch die Verbindung Hildburghausen - Eisfeld - Coburg. Doch das, so hätten die Experten eingeschätzt, würde nur Sinn bei einem zweigleisigen Ausbau der gesamten Strecke ab Meiningen bis Coburg machen. Das Problem der letzten Variante über Eisfeld ist freilich ein Erhebliches, denn im Bereich Lautertal sind die einstigen Bahngleise bereits mit Gebäuden überbaut. Zudem wrden die Kosten eines Lückenschlusses mit 1,2 Milliarden Euro beziffert. Fazit: "Wenn es überhaupt einen Lückenschluss der Werrabahn ins bayerische Coburg geben sollte, dann in recht ferner Zukunft. Ein bahngebundenes Güterverkehrszentrum, das derzeit in Eisfeld ins Auge gefasst werde, wäre freilich nur bei einem Lückenschluss über Eisfeld sinnvoll.
Hildburghausen Werrabahn: Lückenschluss fraglich
Redaktion 09.11.2015 - 00:00 Uhr