Hildburghausen - "Beim Mais haben wir ein Drittel, teilweise sogar bis zur Hälfte mehr geerntet als in normalen Jahren ", sagt Katja Kieslich. Bislang lief die Futterernte in der Kieslich-Wiegand GbR in Gellershausen recht gut. Die Erträge stimmen und auch die Qualitäten. Lediglich 20 Hektar Mais stehen noch draußen. Und die sollen in den letzten Oktobertagen zügig unter Dach und Fach kommen. Vom Grünland und den Feldern ist das Futter ansonsten so gut wie eingebracht. Mit einem Polster geht der Betrieb also in den Winter. Nach dem letzten Schnitt gab es noch mal einen richtigen Schub. "Das Futter ist binnen von sechs Wochen noch mal wie verrückt gewachsen", sagt Katja Kieslich. Über die Flächen sollen deshalb jetzt noch einmal die Schafe gehen, um den Rest abzuernten. Auch die neue Saat ist bereits ausgebracht. "Das war nicht einfach, weil die Böden schon sehr feucht und die Zeitfenster immer sehr kurz waren, in denen gesät werden konnte." Dort, wo jetzt noch der restliche Mais steht, soll Winterweizen in den Boden kommen. "Ich hoffe, dass wir das noch rechtzeitig schaffen."
Hildburghausen Futter ist üppig gewachsen
Von Birgitt Schunk 22.10.2014 - 00:00 Uhr