Eisfeld - Im vergangenen Jahr sei der Holzeinschlag im Stadtwald ganz bewusst gebremst worden , sagte Revierleiter Kay Krebel in der jüngsten Stadtratssitzung in Eisfeld, in der auch der Forstwirtschaftsplan 2016 zur Beschlussfassung vorlag. Als Grund nannte er den Preisverfall auf dem Holzmarkt. Der allerdings sei auch noch nicht ausgestanden. Insgesamt seien rund 4800 Festmeter (fm) eingeschlagen worden, inklusive Brennholz. Für das laufende Jahr stehen 5830 Festmeter im Plan. Der Großteil davon, nämlich 4600 fm, entfällt auf Fichtenholz. Hinzu kommen 1030 fm Kiefer und ganze 200 fm Laubholz. Vor allem betrifft das einige große Laubbäume, die bei der Holzsubmission angeboten werden sollen. Der Verkaufserlös ist im Plan mit 375 000 Euro veranschlagt. Sollte sich die preisliche Situation auf dem Markt ändern, könne man selbstverständlich über einen größeren Einschlag nachdenken, antwortete der Forstfachmann auf eine entsprechende Frage.
Hildburghausen Beim Holzeinschlag ein Plus von 1000 Festmetern geplant
Von Christel Kühner 14.05.2016 - 00:00 Uhr